Das "Symphonische Orchester" (HHsO)...

.. des Hamburg-Orchesters wurde für engagierte Musiker gegründet, die bereits Orchestererfahrungen mitbringen.
Ziel ist es, möglichst viele Facetten orchestraler Musik abzudecken. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf orchestraler Musik mit geistlichem Hintergrund.

In der Formation eines klassisch-romantischen Sinfonieorchesters und mit der für diese Besetzung komponierten Musik bringt das Orchester Gott die Ehre, die ihm gebührt.

Auftritte des Symphonischen Orchesters finden im Rahmen von Benefizkonzerten, Gottesdiensten oder zu besonderen Anlässen wie z.B. Kirchenjubiläen statt, teilweise unter Mitwirkung von Solisten oder Chören.

Derzeit umfasst das Symphonische Orchester ca. 70 Musiker.
Die musikalische Leitung hat Jörg Michael Paul. Konzertmeisterin ist Sonja von Holten.

Aktuelles Programm 2019/20

Max Bruch (1838-1920)
   Schottische Fantasie op.46 für Violine und Orchester
   Violine: Daniel Siebert

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
   Symphonie d-moll op. 107 „Zur Feier der Kirchen-Reformation“

 

In 2020 feiert die Musikwelt den 100. Todestag des Komponisten Max Bruch. Die schottische Fantasie in Es-Dur op. 46 ist eine Komposition für Violine und Orchester, wurde 1880 fertiggestellt und dem virtuosen Geiger Pablo de Sarasate gewidmet. Es ist eine Fantasie mit vier Sätzen über schottische Volksmelodien. Das Orchester ist voll besetzt nebst Harfe und Schlaginstrumenten. Wir konnten für dieses Werk Daniel Siebert (Violine) gewinnen, der uns auch gleich zu Beginn der Saison für die Probenarbeit zur Verfügung stehen wird.

Aus dem Orchesterkreis wurde u.a. die Reformations-Symphonie von Mendelssohn gewünscht. Die Sinfonie entstand im Winter 1829/1830. Mendelssohns jüdische Eltern ließen ihre Kinder 1816 christlich taufen und konvertierten einige Jahre später selbst zum reformierten Glauben. Die Uraufführung fand am 15. November 1832 in Berlin unter der Leitung des Komponisten statt. Dem Kopfsatz in Sonatensatzform steht eine langsame Einleitung mit geistlichen Bezügen voran, u. a. Zitaten aus dem gregorianischen Magnificat und dem Dresdner Amen. In der getragenen Melodie des dritten Satzes könnte man meinen, es handle sich um die Intonation einer weiteren großen Religion mit dem jüdischen Volkslied Hevenu Schalom alechem. Der Schlusssatz verbindet eine Choralvariation von Martin Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ mit der Sonatensatzform.

Für dieses romantisch geistliche Konzertprogramm wird eine etwas längere Saison benötigt. Der Saisonstart bzw. die erste Schnupperprobe ist am 17.08.2019. Es sind 3 Konzerte im Oktober 2020 geplant. Ein Benefizkonzert (mit allen Ensembles) ist in der ersten Jahreshälfte 2020 an einem der Probensamstage geplant, um schon erste Auszüge vortragen zu können und den Charakter des gesamten Hamburg-Orchesters zu unterstreichen.

Wen interessiert, was in den vergangenen Jahren gespielt wurde und wo konzertiert wurde,
findet dieses in der >> Konzertchronik des Symphonischen Orchesters