Das "Symphonische Orchester" (HHsO)...

.. des Hamburg-Orchesters wurde für engagierte Musiker gegründet, die bereits Orchestererfahrungen mitbringen.
Ziel ist es, möglichst viele Facetten orchestraler Musik abzudecken. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf orchestraler Musik mit geistlichem Hintergrund.

In der Formation eines klassisch-romantischen Sinfonieorchesters und mit der für diese Besetzung komponierten Musik bringt das Orchester Gott die Ehre, die ihm gebührt.

Auftritte des Symphonischen Orchesters finden im Rahmen von Benefizkonzerten, Gottesdiensten oder zu besonderen Anlässen wie z.B. Kirchenjubiläen statt, teilweise unter Mitwirkung von Solisten oder Chören.

Derzeit umfasst das Symphonische Orchester ca. 70 Musiker.
Die musikalische Leitung hat Jörg Michael Paul. Konzertmeisterin ist Sonja von Holten.

Aktuelles Programm 2022

Otto Nikolai (1810-1849)
  Kirchliche Festouvertüre über den Choral
  "Ein feste Burg ist unser Gott" op. 31

Max Bruch (1838-1920)
   Schottische Fantasie op. 46 für Violine und Orchester
   Violine: Daniel Siebert

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
   Symphonie d-moll op. 107 „Zur Feier der Kirchen-Reformation“

 

Die schottische Fantasie in Es-Dur op. 46 ist eine Komposition für Violine und Orchester, wurde 1880 fertiggestellt und dem virtuosen Geiger Pablo de Sarasate gewidmet. Es ist eine Fantasie mit vier Sätzen über schottische Volksmelodien. Das Orchester ist voll besetzt nebst Harfe und Schlaginstrumenten. Wir konnten für dieses Werk Daniel Siebert (Violine) gewinnen, der uns auch für die Probenarbeit zur Verfügung stehen wird.

Aus dem Orchesterkreis wurde u.a. die Reformations-Symphonie von Mendelssohn gewünscht. Die Sinfonie entstand im Winter 1829/1830. Mendelssohns jüdische Eltern ließen ihre Kinder 1816 christlich taufen und konvertierten einige Jahre später selbst zum reformierten Glauben. Die Uraufführung fand am 15. November 1832 in Berlin unter der Leitung des Komponisten statt. Dem Kopfsatz in Sonatensatzform steht eine langsame Einleitung mit geistlichen Bezügen voran, u. a. Zitaten aus dem gregorianischen Magnificat und dem Dresdner Amen. In der getragenen Melodie des dritten Satzes könnte man meinen, es handle sich um die Intonation einer weiteren großen Religion mit dem jüdischen Volkslied Hevenu Schalom alechem. Der Schlusssatz verbindet eine Choralvariation von Martin Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ mit der Sonatensatzform.

Unser Solist Daniel Siebert Unser Solist Daniel Siebert

Wen interessiert, was in den vergangenen Jahren gespielt wurde und wo konzertiert wurde,
findet dieses in der >> Konzertchronik des Symphonischen Orchesters